Der neue Cat Kurzheckbagger 319 überzeugt Anwender im Praxistest
28.4.2026
KOBLENZ (PFW)
"Auf diese Maschine haben wir gewartet“, bringt Michael Gasteier von der Trapo GmbH die Stimmung der Testfahrer auf den Punkt. Die Gelegenheit ließen sich Kunden der Zeppelin Niederlassung Koblenz nicht entgehen, den Kurzheckbagger, den die Messebesucher auf der bauma im April 2025 schon einmal in Augenschein nehmen konnten, endlich live in Aktion zu erleben. Ihre Einschätzung lautete unisono: „Der hat noch gefehlt und schließt endlich die Lücke zwischen den Cat Modellen 315 und 325.“ Punkten kann der Cat 319 als kompakte, leistungsfähige Maschine, die für anspruchsvolle Arbeitsbereiche entwickelt wurde. Mit einem Kontergewicht von 4,65 Tonnen bietet sie Stabilität und Sicherheit. Obendrein lässt sie sich dank der Breite von 2,80 Metern bei 600 Millimeter breiten Bodenplatten einfach und ohne zusätzliche Genehmigung von Einsatzort zu Einsatzort auf einem Tieflader transportieren.
„Es ist einfach großartig, wenn man interessierten Kunden eine neue Maschine in einer passenden Arbeitsumgebung präsentieren kann“, freut sich Dominik Mohr, leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung Koblenz, darüber, dass Unternehmer mit ihren Maschinisten der Einladung in die Kiesgrube Kaspar Leimig & Sohn in St. Sebastian gefolgt sind. Nach einer kurzen Einweisung und mit Unterstützung von Sascha Heinz von der Zeppelin Produkt- und Einsatztechnik konnte die Maschine vor Ort bewegt und unter realen Bedingungen umfassend getestet werden. „Die steht wie angenagelt“, urteilt Björn Schürmann von der Bauunternehmung Martin Meurer. Darüber hinaus gilt für ihn: „Da die Baustellen immer kleiner werden, gehört dem Kurzheck die Zukunft.“ Mit den Worten: „Wenn man klein kann, bekommt man den Auftrag“, bringt er seine Einschätzung auf den Punkt.
Mit einem ausrüstungsabhängigen Einsatzgewicht zwischen 19,7 und 22,1 Tonnen, einem Schwenkradius von 1 750 Millimetern und einem Motor mit 98,9 kW (136 PS) bringt der Bagger zudem ordentlich Leistung mit. Der Kurzheckbagger wurde speziell für den Einsatz in beengten Arbeitsbereichen wie innerstädtische Baustellen, den Wegebau im Wald, Kanal- und Grubenbau sowie Einfamilienhaus- und Tiefbauprojekte entwickelt. Der Testbagger hatte 600 Millimeter breite Bodenplatten, ist aber auch mit 700 und 900 Millimeter breiten Bodenplatten zu haben. Denkt man bei Arbeiten unter beengten Platzverhältnissen zunächst an Einsätze in der Innenstadt oder geschlossenen Räumen, gelten ähnliche Rahmenbedingungen tatsächlich auch im Waldwegebau. Dichtes Wurzelwerk und engbepflanzte Bäume sowie ausladende Baumkronen schränken die Arbeitsbereiche deutlich ein und stellen besondere Anforderungen an Sicherheit und Leistung. Inhaber Peter Junker von der Junker GmbH aus Niederweiler, spezialisiert auf Wegebau und Baggerarbeiten, schätzt auch die Assistenzsysteme, die der Cat 319 serienmäßig mitbringt. So leistet die Hub-Schwenkbegrenzung E-Fence bei Arbeiten in der Nähe von Brücken wertvolle Unterstützung. Die ab Werk verbaute 2D-Steuerung, die Planierautomatik, die Heavy-Lift-Funktion sowie die Kontrollwaage erleichtern die Arbeit erheblich und sorgen für präzise Arbeitsergebnisse und ein deutliches Plus an Effizienz. „Die vollintegrierte 2D-Steuerung ist für uns ein sehr gutes Feature, da wir im Wald geländeangepasst arbeiten und dann eben nicht einmessen müssen. Zudem sind die bei nachträglich verbauten Steuerungssystemen üblichen Töpfe auf den Baumaschinen im Wald bei den vielen Bäumen und Ästen sehr hinderlich, je nachdem, wo man im Wald arbeitet, hat man auch gar keinen Empfang“, führt Peter Junker weiter aus. Grundsätzlich kann der Cat 319 ab Werk um eine vollintegrierte 3D-Lösung erweitert werden.
Gute Noten gab es von den Testfahrern auch für die ergonomisch gestaltete Kabine mit intuitiver Bedienlogik. Das hochauflösende Display überzeugt mit klarer und sicherer Bilddarstellung und eine optionale 360-Grad-Kamera bietet eine gute Rundumsicht. Dank der starken Beleuchtung kann auch unter widrigen Lichtverhältnissen sicher gearbeitet werden. „Das Fahrerhaus ist schön aufgeteilt – man findet alles auf einen Blick. Die Kabine ist angenehm, der Sitz hervorragend“, beschreiben die Testfahrer ihre Eindrücke.
Der Cat Kurzheckbagger eignet sich für eine Vielzahl von Anbaugeräten und wird damit seinem Ruf als Allrounder einmal mehr gerecht. Ausgestattet war die Testmaschine mit einem vollhydraulischen Oilquick OQ 70/55-Schnellwechsler, mit dem sich das gewünschte Anbauwerkzeug wie Hydraulikhammer, Felsfräse, Anbauverdichter oder Trapezlöffel schnell und unkompliziert anbringen lässt. Damit avanciert der Cat 319 auf den Baustellen zum universellen Trägergerät. Angeboten wird der Bagger mit unterschiedlichen Stiellängen – mit 2,25 Metern und 2,60 Metern mit Verstellausleger, mit einer Stiellänge von 3,10 Metern ist er dagegen mit Monoausleger zu haben.
Punkten konnte der Cat 319 bei den Testern auch mit seinen gut erreichbaren Wartungspunkten. Mühelos lassen sich vom Boden aus nicht nur der Motorölfüllstand, sondern sämtliche Betriebsflüssigkeiten kontrollieren. Die Betankungspumpe hat eine automatische Abschaltung bei Erreichen des maximalen Füllstandes. Längst zum Standard gehört bei Cat Baumaschinen, dass alle Wartungsklappen mit leistungsstarken Arbeitsleuchten ausgestattet sind. Anwenderfreundlich erlöschen diese per Zeitschaltuhr gesteuert automatisch.
„Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden diesen neuen kompakten Allrounder bieten können“, so Dominik Mohr. Er bestätigt, dass der Kurzheckbagger ab dem zweiten Halbjahr, spätestens im vierten Quartal dieses Jahres ausgeliefert werden kann. „Unsere Kunden warten tatsächlich auf den 319“, erläutert er weiter, und dabei geben ihm das durchweg positive Kundenfeedback und die ersten Bestellungen recht.
Bild 1: Der Cat 319 ist eine kompakte, leistungsfähige Maschine, die speziell für anspruchsvolle Arbeitsbereiche entwickelt wurde.
Bild 2: Mühelos lässt sich der Ölfüllstand vom Boden aus kontrollieren, wie Zeppelin Serviceberater Matthias Hilger demonstriert.
Bild 3: Gute Noten gab es für den neuen Kurzheckbagger auch von Michael Gasteier, Geschäftsführer der Trapo GmbH. Wie viele andere Kunden folgte er der Einladung der Zeppelin Niederlassung Koblenz, die Maschine unter realen Bedingungen zu testen.
Bild 4: Mit der Betankungspumpe lässt sich der neue Kurzheckbagger einfach auftanken.
Bild 5: Spot an – die Arbeitsleuchten sorgen für beste Lichtverhältnisse in den Wartungsklappen. Serviceberater Matthias Hilger betont, dass sich diese, gesteuert durch eine Zeitschaltuhr, automatisch abschalten. Fotos: Zeppelin
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