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Ein klares Bekenntnis zur Region

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Startseite : WILLKOMMEN BEI DER ZEPPELIN BAUMASCHINEN GMBH : Presseinformationen : Ein klares Bekenntnis zur Region

 


Bild 1: Ein buntes Programm für Kinder und Erwachsene war auf die Beine gestellt worden, damit sie die Zeppelin-Welt in Böblingen erkunden konnten. Die Besucher konnten die Geräte sogar testen.
 
Bild 2: Goldenes Herbstwetter und goldene Konfetti: Zeppelin ließ seine Baumaschinen und die neu eröffnete Niederlassung im schönsten Licht strahlen.
 
Bild 3: Freuten sich über die Eröffnung der neuen Niederlassung in Böblingen: der Aufsichtsratsvorsitzende des Zeppelin Konzerns und Friedrichshafener Oberbürgermeister, Andreas Brand, Chef der Zeppelin Baumaschinen GmbH, Michael Heidemann, Zeppelin Niederlassungsleiter Thomas Böger, Festredner und frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Professor
 
 
 
Ein klares Bekenntnis zur Region
 
Zeppelin weiht Neubau ein – die Niederlassung in Böblingen wird feierlich eröffnet
 
BÖBLINGEN (SR/jak). In Böblingen ist die neue Niederlassung der Zeppelin Baumaschinen GmbH feierlich eröffnet worden. Auf dem 30 000 Quadratmeter großen Areal ist auch die Mietstation von MVS Zeppelin unterbracht. Die Kosten des Neubaus mit einer Büro- und Werkstattfläche von insgesamt 5 420 Quadratmeter belaufen sich auf 14 Millionen Euro. Nach zweijähriger Bauzeit umfasst der Komplex ein Bürogebäude, ein Werkstattgebäude mit sechs Servicehallen und zentraler Ölversorgung sowie ein weiteres Werkstattgebäude mit zwei Schweißerhallen, Waschhalle mit regenerativer Wasseraufbereitung und einem dreistöckigen Ersatzteillager. Das Produkt- und Dienstleistungsspektrum umfasst folgende Angebote: Vertrieb von Neu- und Gebrauchtmaschinen, Vermietung von Baumaschinen und Equipment, Customizing, Reparatur sowie Maschinensteuerung und Flottenmanagement. Einzigartig innerhalb der Zeppelin Organisation und gleichzeitig auch ein Alleinstellungsmerkmal im Baumaschinenvertrieb und -service sind die Spezialwerkstätten für Schweißtechnik, Sonderanfertigungen und Spezialmaschinen. Derzeit arbeiten rund hundert Mitarbeiter in der Niederlassung, der Jahresumsatz der Niederlassung betrug 2010 insgesamt 58,8 Millionen Euro.

Bereits im Vorfeld zeigte sich Peter Gerstmann, Vorsitzender der Zeppelin GmbH, mit dem Baukonzept sehr zufrieden: „Das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz liegt uns am Herzen. Bei der Gestaltung des Neubaus haben wir ein besonderes Augenmerk auf ökologische Faktoren gelegt. Die biologische Wasseraufbereitung, die Regenwassernutzung für die Waschanlage, die thermische Solaranlage und die Wärmerückgewinnung in der Hallennutzung führen bei der Niederlassung Böblingen zu einer jährlichen CO2-Einsparung von über 20 Tonnen, dies entspricht 16 Prozent. Zeppelin ist ein zukunftsorientierter Partner, der natürliche Ressourcen schont und sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist.“

„Was lange währt, wird endlich gut“, diese Redewendung bezog Hausherr und Niederlassungsleiter Thomas Böger auf die zwei Jahre Bauzeit, in denen der Abbruch des bestehenden Gebäudes und der Neubau auf dem Gelände in der Hanns-Klemm-Straße bei laufendem Betrieb erfolgten. „Dass da nicht alles rund lief und es manchmal Wartezeiten gab, versteht sich von selbst“, meinte Thomas Böger rückblickend auf die Bauphase. In seiner Ansprache dankte er insbesondere den Kunden und Mitarbeitern für ihre Geduld und ihr Verständnis. „Mit dem Bau der neuen Niederlassung sind die Weichen für die Zukunft gestellt, so dass wir Kunden nun alles aus einer Hand anbieten können“, versprach Böger.

Welche Leistungen sie von Zeppelin im Detail erwarten können, machte im Anschluss der Chef der Zeppelin Baumaschinen GmbH und stellvertretende Vorsitzender der Zeppelin GmbH, Michael Heidemann, deutlich, als er auf die Tradition des Unternehmens einging, das seinen Ursprung im 19. Jahrhundert hat. Bis 1937, dem Unglück von Lakehurst, baute Zeppelin 119 Luftschiffe. Die Übernahme der exklusiven Vertriebs- und Servicerechte von Caterpillar in Westdeutschland und Westberlin 1954 stellten einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte dar. Inzwischen zählen Baumaschinen, Maschinen für den Bergbau, Gabelstapler, Mietgeräte, Motoren, ganze Antriebssysteme für Schiffe, Lokomotiven sowie Blockheizkraftwerke und Anlagen für die Produktion von Kunststoffen, Reifen und Lebensmitteln zu den Produkten. Zeppelin versteht sich heute als moderner Handels- Dienstleistungs- und Industriekonzern mit 6 900 Mitarbeitern an 190 Standorten. „Trotz unserer Internationalität ist Zeppelin ein schwäbisches Unternehmen mit einer langen Tradition in Baden-Württemberg. Wir können alles, auch Hochdeutsch, so könnte man uns beschreiben“, spielte Heidemann auf einen bekannten Werbeslogan an. Seit 47 Jahren ist Zeppelin inzwischen in Böblingen ansässig. Die Grundsteinlegungen für den Neubau erfolgte mitten in der Wirtschaftskrise. Das verstand er als „ein Bekenntnis für den Standort und zur Metropolregion Stuttgart. Wir wollen damit zeigen, dass unsere Partner auf Zeppelin bauen können und wir ein verlässlicher Partner von Bauwirtschaft und Industrie sind in guten wie in schlechten Zeiten.“

Wie ernst es damit gemeint war, machte der Aufsichtsratsvorsitzende des Zeppelin Konzerns, Andreas Brand deutlich. Der heutige Oberbürgermeister Friedrichshafens und frühere erste Bürgermeister von Böblingen überreichte der Stadt ein besonders Geschenk von der Zeppelin Stiftung. Diese stellte der Bürgerstiftung Böblingen einen Schenk in Höhe von 10 000 Euro aus, den der amtierende OB, Wolfgang Lützner, in Empfang nahm. Er bedankte sich mit einem Zitat des deutschen Physikers, Carl Friedrich von Weizsäcker: „Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition. Damit kann man das Erfolgsrezept Zeppelins zusammenfassen. Zeppelin ist in Böblingen seit 1963 ein zuverlässiger Partner. Wir sind stolz, dass das Unternehmen an diesem Standort geblieben ist.“

Weil Standorttreue immer auch mit einer gut ausgestatten Infrastruktur verbunden ist, war dies ein Thema, das sich durch verschiedene Ansprachen zog. Dabei war Stuttgart 21 und die bevorstehende Volksabstimmung allgegenwärtig, aber auch regionale Brennpunkte wie der ständige Verkehrsstau auf der A81 kamen zur Sprache. So machte sich Landrat Roland Bernhard für den Ausbau auf sechs Spuren stark und Andreas Brand forderte ebenfalls eine funktionierende Infrastruktur ein: „Man kann nicht immer nur reden und diskutieren. So kann man kein Unternehmen führen, sondern man muss auch mal entscheiden. Die Baubranche ist Voraussetzung für den Wohlstand in unserem Land. Und wo ein Bagger steht, da geht’s uns gut.“

Wie es derzeit um den Standort Deutschland konkret bestellt ist, darauf ging Professor Lothar Späth, der ehemalige Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, in seiner Festansprache ein. „Wir sind derzeit in Europa mit Abstand die Nummer eins. Das wird auch einige Zeit so bleiben, bis die Asiaten kommen“, war er überzeugt. In seinem Vortrag behandelte er die Euro- und Finanzkrise. Er ging ein auf die Probleme der Globalisierung und fand den Bezug zu Baden-Württemberg. „Uns geht es doch im Großen und Ganzen saugut“, meinte er im Hinblick auf die Innovationskraft der Schwaben. Mit seinen Sonderkonstruktionen, die zur Feier des Tages auf dem Gelände ausgestellt waren, gab Zeppelin Böblingen dafür ein gutes Beispiel.


Fotos:

Bild 1: Ein buntes Programm für Kinder und Erwachsene war auf die Beine gestellt worden, damit sie die Zeppelin-Welt in Böblingen erkunden konnten. Die Besucher konnten die Geräte sogar testen.

Bild 2: Goldenes Herbstwetter und goldene Konfetti: Zeppelin ließ seine Baumaschinen und die neu eröffnete Niederlassung im schönsten Licht strahlen.

Bild 3: Freuten sich über die Eröffnung der neuen Niederlassung in Böblingen: der Aufsichtsratsvorsitzende des Zeppelin Konzerns und Friedrichshafener Oberbürgermeister, Andreas Brand, Chef der Zeppelin Baumaschinen GmbH, Michael Heidemann, Zeppelin Niederlassungsleiter Thomas Böger, Festredner und frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Professor Lothar Späth sowie Zeppelin Konzernchef, Peter Gerstmann.

Fotos: Zeppelin


@KASTEN: Böblingen stellt sich vor

Um der Öffentlichkeit ihren Neubau zu zeigen, hatte die Zeppelin
Niederlassung Böblingen zusammen mit der angrenzenden Mietstation von MVS Zeppelin an einem Oktoberwochenende zu einem Tag der offenen Tür geladen. Ein buntes Programm für Kinder und Erwachsene war auf die Beine gestellt worden, damit sie die Zeppelin-Welt erkunden konnten. Dabei war für jeden etwas geboten: für Familien genauso wie für Experten aus der Baubranche oder Profi-Baggerfahrer.

Für hauptberufliche Baggerfahrer hatte sich Zeppelin etwas Besonderes
ausgedacht: Der Profi-Fahrerclub hatte seine Mitglieder eingeladen, ihr
Können unter den Profi-Fahrern zu messen. Und der hatte es ganz schön in
sich. So mussten die Profis zeigen, wie souverän sie mit einem Cat
Radlader und Mobilbagger umgehen und beispielsweise einen
Hindernisparcours sowie den Umschlag von Reifen schnell und möglichst
fehlerfrei meistern.

Die Interessensgemeinschaft Nutzfahrzeuge hatte ein Gelände modelliert und zeigte funkferngesteuerte Baumaschinen im Einsatz. Für Kinder gab es eine Baustellenhüpfburg in Form eines Deltaladers. Sie konnten einen
Lego-Radlader aus 84 Einzelteilen zusammenbauen. Außerdem hatte MVS Zeppelin 13 Tonnen Schieferplatten organisiert, die sie nach Fossilien abklopfen durften. Sie konnten auf gelbe Riesen, wie Cat Muldenkipper oder den Cat Kettenbagger klettern. Maschinen, wie die neue K-Serie der Radlader waren nicht nur in Aktion zu sehen, sondern Besucher waren auch eingeladen zum Mitfahren. Das sorgte für strahlende Gesichter bei Groß und Klein. Ein Erlebnis der besonderen Art war es dann, wenn sie einmal selbst das Steuer einer Cat Baumaschine in die Hand nehmen und etwa einen Motorgrader anhand einer Computersimulation steuern durften. Das ließen sich auch viele Erwachsene nicht entgehen, die ihr Geschick genauso versuchten, wie der Nachwuchs.

Was es heißt, einmal selber zu baggern, das konnten die Besucher beim Tag der offenen Tür am eigenen Leib erfahren. So wurde mancher Kindheitstraum wahr, in dem Besucher sich hinter das Steuer eines Cat Minibaggers setzten und einmal selbst baggern durften.

Selbst für einen Perspektivenwechsel war gesorgt: Wer keine Höhenangst
hatte, durfte den Blick über das Gelände aus der Vogelperspektive
riskieren und von einer MVS-Zeppelin-Arbeitsbühne die Dächer der neuen
Niederlassung begutachten. Besonders schön strahlte dabei die Baugeräte-Welt: So zeigte MVS Zeppelin rund 25 Exponate wie Rüttelplatten, ein Heizgerät oder eine Flutlichtanlage, die in den rot-gelben Farben lackiert waren. Die kleinsten Besucher durften sich im Baggerfahren üben: Mit der Unterstützung eines MVS-Zeppelin-Mitarbeiters konnten sie an einem Bagger-Berg ihre ersten Versuche unternehmen – leuchtende Kinderaugen waren die Folge. Während die hauptberuflichen Bagger-Fahrer beim Fahrerclub-Wettbewerb ganz auf ihre Kosten kamen, gab es bei MVS Zeppelin einen Minibagger-Wettbewerb für „Laien“ – allerdings versuchten sich am Ende selbst die Profis daran, die drei unterschiedlich großen Bälle in den drei passenden Rohren unterzubringen. Es gab tolle Preise zu gewinnen.

Besucher konnten somit verschiedenste Einblicke in die Welt der Baumaschinen samt der ausgestellten Baugeräte und Hyster
Stapler gewinnen. So standen ihnen Werkstatt samt Schweißerei offen.
Informieren konnten sie sich beispielsweise über den Einbau von
Russpartikelfilter wie die neue Motorentechnologie der Stufe IIIB. Zu
sehen gab es verschiedene Ergebnisse aus der Schmiede der Böblinger
Abteilung für Sonderkonstruktionen, die auf dem Betriebsgelände
ausgestellt waren – eine besondere Spezialität
der Schwaben.

 

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