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| Die Baumaschine als Netzwerker |
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| Zeppelin und Caterpillar präsentieren auf der bauma neuartige Lösungen im Bereich Connected Worksite |
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Garching bei München, im Januar 2010 (zep/AB). Der Baumaschinen-Kunde hat schon heute Anforderungen, die durch das klassische Produkt- und Dienstleistungsangebot nicht mehr abgedeckt werden können. Gefragt ist eine Systemlösung, die dem Bauunternehmer mit minimalem Ressourceneinsatz ein Maximum an erledigter Arbeit bei hoher Flexibilität garantiert. Der Lösungsansatz befindet sich im Themenkomplex „Connected Worksite“ – ein Bereich, in dem Caterpillar und Zeppelin zu den Innovationsführern zählen.
In Bezug auf Baumaschinen steht Connected Worksite für die integrierte Anwendung von GPS-Positionsbestimmung, Maschinensteuerung, Diagnose und Wartungsplanung, Verbrauchs- und Produktivitätsüberwachung sowie Diebstahlschutz. Allein der Einsatz jeder dieser Technologien bringt schon erhebliche Produktivitätssteigerungen. Maschinenübergreifend bedeutet Connected Worksite aber vor allem die informatorische Verknüpfung der Maschinenflotten mit der Baustellenleitung und zentralen Abteilungen. Erst dadurch kann das volle Potenzial der neuen technischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.
Cat Baumaschinen können bereits heute mit den Produkten Product Link (Standortverfolgung, Zustandsüberwachung, Instandhaltungsplanung) sowie AccuGrade und CGC Caterpillar Grade Control (Maschinensteuerung) ausgestattet werden. Spezialprodukte aus dem Mining-Bereich wie CAES oder MINGEM runden das Angebot ab. Zusätzliche Technologien beispielsweise zur Objektidentifizierung und zum ferngesteuerten Einsatz von Baumaschinen werden bereits entwickelt. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Baustellen- und Flottenmanagement-Systeme. In zahlreichen Bergbaubetrieben sind schon sehr erfolgreich die Systeme Minestar (Einsatzplanung) und Remote Operation (Leitstand- und Fernsteuertechnik) im Einsatz, das neue Flottenmanagement-System Vision Link sowie weitere Systeme zum vollständigen automatisierten Einsatz von Baumaschinen befinden sich derzeit in der Entwicklung.
Die neueste Generation der Cat Baumaschinen wird bereits innerhalb der Fertigungslinie für den Einsatz mit Connected Worksite-Produkten vorbereitet. Für die Standortverfolgung und die Positionierung der Arbeitsgeräte beispielsweise der Dozer genügen hier nur noch ein GPS-Empfänger sowie ein Winkelsensor, der die Neigung der Maschine ermittelt. Zusammen mit den Informationen, die die Positionssensoren in den Hydraulikzylindern ermitteln und an den Bordcomputer weitergeben, lässt sich jede Stellung des Schildes vollautomatisch ansteuern. Die in die Maschine integrierten Flottenmanagementkomponenten erfassen per GPS den Standort der Maschine und über Sensoren zahlreiche Zustandsdaten. Die Datenübertragung zum Baustellenleitstand beziehungsweise zu den IT-Systemen von Caterpillar und Zeppelin erfolgt wahlweise über Mobilfunknetze oder Kommunikationssatelliten. Damit die Maschinen auf der Baustelle ‚untereinander’ und mit der Leitstelle kommunizieren können, sind sie mit einem Datenfunk ausgerüstet, der eine bidirektionale Übertragung von Daten ermöglicht. Ein System für alle Maschinen
Durch die Zusammenarbeit mit Trimble, weltweit der eindeutige Marktführer für Positionierungs- und Vermessungstechnologien sowie Baustellenmanagement, hat Caterpillar gezielt die eigenen Maschinen auf Connected Worksite ausgerichtet. So entwickelte das Unternehmen CTCT, ein 50:50-Joint Venture, die Produktlinien GCS (Trimble) und AccuGrade bzw. CGC (Caterpillar) für die Steuerung von Baumaschinen mittels Laser-, GPS- oder Tachymetersystemen. Im vergangenen Jahr haben beide Partner ein weiteres Joint Venture-Unternehmen gegründet. Virtual Site Solution kümmert sich fortan um die Entwicklung der Baustellen- und Flottenmanagement-Systeme. Die Strategische Partnerschaft mit Trimble versetzt Caterpillar in die Lage, spezielle Technologien bereits während der Designphase in die Maschinenentwicklung zu integrieren. Überdies schafft Caterpillar durch die Einbindung der Trimble-Produkte auch die Voraussetzungen dafür, dass die Kunden mit einer Systemfamilie Mischflotten managen können. So können die Baustellen- und Flottenmanagementsysteme von Trimble die Maschinendaten von Caterpillar- und Non-Caterpillar-Maschinen gleichermaßen verarbeiten. Die Kunden werden also nicht mehr gezwungen, verschiedene Hersteller-Systeme für ihr Maschinenmanagement nebeneinander einzusetzen. Darüber hinaus können die Baustellen- und Flottenmanagementsysteme über Standardschnittstellen Maschinen- und Leistungsdaten an die ERP-Systeme der Kunden übermitteln.
Für den Kunden sind neben den eigentlichen Produkten die Kompetenzen beim Vertrieb und vor allem beim Service in Verbindung mit Connected Worksite-Lösungen entscheidend. Zusammen mit dem Leistungsspektrum von Zeppelin und Trimble verfügt Caterpillar auch hier über ein einmaliges Angebot. Ein Maschinendesign, das bereits die Integration der unterschied- lichen Technologien berücksichtigt, kombiniert mit einem Dienstleistungsangebot, das das notwendige Ingenieurwissen einschließt, ermöglichen den Kunden letztlich, mit minimalem Ressourceneinsatz ein Maximum an erledigter Arbeit bei hoher Flexibilität zu erzielen.
Näheres zum Thema Connected Worksite erfahren Besucher auf der bauma 2010 am Stand von Zeppelin und Caterpillar in Halle B6.
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