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Startseite : WILLKOMMEN BEI ZEPPELIN GABELSTAPLER : Presseinformationen : Es geht nach oben

 


Im neuen Logistikzentrum des Felgenherstellers Brock sind außergewöhnliche Hyster-Schmalgangstapler im Einsatz. Der C1.8 (rechts im Bild) stellt mit seiner Hubhöhe von 17 Metern einen Europarekord auf.
 
 
 
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Beim führenden Felgenhersteller Brock in Köln kommt Europas höchster Stapler zum Einsatz
 
Garching bei München, im Januar 2008 (zep/AB). Hoch hinaus geht es beim Felgenhersteller Brock in Weilerswist bei Köln in jeder Hinsicht. Der 1967 gegründete deutsche Felgenbauer ist nicht nur ein anerkannter Partner im Felgenersatzgeschäft, auch in der innerbetrieblichen Logistik türmt Brock einen Erfolgsbaustein auf den anderen, unter anderem mit Europas höchstem Stapler und zwei Weltneuheiten.

Nach einer Bauzeit von rund zehn Monaten läuft das Zentrallager der Marken Brock Alloy Wheels und RC Design in Weilerswist auf Hochtouren. Täglich werden dort an acht optimierten Ladevorrichtungen mit speziellen Hyster-Schmalgangstaplern 6 000 Räder ein- und ausgelagert. Zusätzlich übernimmt Brock die Logistik für andere Firmen. Die Ansprüche an das neue Lagerzentrum waren von vorneherein hoch: Schnelligkeit des Warenumsatzes bei bestmöglicher Zuverlässigkeit und Sicherheit sowie eine möglichst gute Lagereffizienz bei optimaler Ausnutzung des vorhandenen Raumes waren gefragt. Hierzu sollte ein 20 Meter hohes, 8 000 Quadratmeter großes Speziallager mit rund 16 000 Palettenstellplätzen auf unterschiedlichen Ebenen errichtet werden. Bei der Entwicklung des Lagers wandte sich Brock an die KDTEC Flurförderzeuge Handels GmbH. Die Firma KDTEC ist für das Gebiet rund um Wesseling Vertragspartner der Zeppelin Baumaschinen GmbH, Deutschlands und Europas größter Vertriebs- und Serviceorganisation der Baubranche sowie Exklusivhändler der Marke Hyster. KDTEC und Zeppelin standen als Berater für die Umsetzung der Lagerlogistik sowie die Bereitstellung der passenden Flurfördergeräte zur Verfügung. Neben der Entwicklung eines Sicherheitssystems (PSA und Induktivschleife) mussten die Stapler an die geforderte Lagerstruktur angepasst werden. Dabei gab es zwei zentrale Herausforderungen: Schnelligkeit und Hubhöhe. Um auf 20 Meter zu kommen, entwickelte Hyster auf Grundlage der Schmalgangstapler C-Serie eine spezielle Mastkonstruktion mit einer Tragfähigkeit von 1 800 Kilogramm, mit der die geforderte Höhe problemlos bewältigt werden kann. Die Fahrerkabine kann bis 17 Meter ausgefahren werden, ein schwenkbarer Zusatzmast erlaubt das Ein- und Auslagern der Waren bis zur Decke. Zudem wurden für Brock drei Ausführungen des C1.5 mit einer Hubhöhe von 15 Metern geliefert – einmal mit Schwenkhubgabel und zweimal mit in allen Höhen begehbarer Plattform. Diese beiden Geräte werden weltweit nur bei Brock in Weilerswist eingesetzt und haben den Zweck, dass der Fahrer ohne Verwendung der Gabelträger einzelne Posten ein- und auslagern kann.

Überlegene Steuerung

Die Forderung nach einer hohen Geschwindigkeit der Geräte löste Hyster durch einen Drehstromtraktionsmotor, der 90 Prozent seiner maximalen Geschwindigkeit von zwölf Kilometer/Stunde in fünf Sekunden erreicht sowie durch einen sehr leistungsstarken Drehstrompumpenmotor (30 kW/80V bzw. 24 kW/48V). Es resultieren eine hohe Hubleistung und Hubgeschwindigkeit. Außerdem können gleichzeitig mehrere Hydraulikfunktionen betätigt werden. Bei der Leistung bestehen im Übrigen keine Unterschiede zwischen der Fahrt mit und ohne Last.

Weitere Vorteile der Hyster Schmalgangstapler sind ihre extreme Stabilität, Langlebigkeit sowie überlegene Steuerung. Die Hubgeschwindigkeit wird automatisch verringert, wenn die Schwenkschubgabel ihre vordefinierte Höhe erreicht, und die Fahrgeschwindigkeit wird bei Kurvenfahrten automatisch reduziert. Zudem kann für die präzise Steuerung in begrenzten Räumen die Funktionsgeschwindigkeit um 50 Prozent verringert werden. Auch ein automatisches generatorisches Abbremsen ist in der Steuerung integriert. Außer den Schmalgangstaplern setzt Brock einen Hochhubkommissionierer vom Typ Hyster K1.0 H (eine Tonne Tragfähigkeit, acht Meter ma-ximale Hubhöhe) sowie einen Elektro-Dreiradstapler vom Typ Hyster J1.6 ACX ein. Alle Stapler wurden von Zeppelin und Hyster mit Datenfernübertragung ausgestattet, so dass der Fahrer auf dem Monitor sieht, wann er welchen Auftrag bekommt und was er kommissionieren muss. Brock ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Das Lager funktioniert so wie wir uns das vorgestellt haben, die Stapler sind sehr leistungsfähig und produktiv. Auch der Kundendienst von KDTEC ist super. Innerhalb von einer Stunde sind die Servicetechniker hier am Gerät.“

Kontinuierliches Wachstum

Brock wurde 1967 als Einzelhandelsunternehmen gegründet, 1989 erfolgte der Aufstieg zum Großhändler und 1999 begann die eigene Felgenproduktion. Seitdem zeichnet sich die Unternehmensgruppe, die jährlich über 750 000 Räder produziert, durch kontinuierliches Wachstum aus. Brock ist im Felgenbereich ein anerkannter Partner für das Ersatzgeschäft. Das Angebot umfasst Produktion, Vertrieb und Transport von Felgen. Die Produktion bei Brock Alloy Wheels läuft 50 Wochen pro Jahr, sieben Tage die Woche, vier Schichten pro Tag. Außerdem werden hier die zwei- und dreiteiligen Räder in Handarbeit montiert. Am Standort Weilerswist sind neben Geschäftsleitung, dem Verkauf und der Entwicklungsabteilung auch das hochmoderne und noch nicht ausgelastete Logistikzentrum mit einer Lagerkapazität von 700 000 Rädern und der Versand untergebracht. Im letzten Jahr investierte Brock besonders in seine deutschen Standorte. Der Felgenspezialist hat im Geschäftsjahr 2006 mit 270 Mitarbeitern einen Umsatz von 70 Millionen Euro erwirtschaftet.

 

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