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| Auf Belastung ausgelegt |
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| Mit einem neuen Hyster Stapler verlädt Juma 16 Tonnen schwere Juramarmor-Blöcke |
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GUNGOLDING (SR). Im Herbst herrscht Hochbetrieb in Gungolding im Altmühltal, gilt es doch die Lagerhallen der Juma GmbH & Co. KG bis zur Decke mit den hochwertigen Juramarmor-Blöcken zu füllen, bis der erste Schnee fällt. Denn während der Wintermonate ruht der Abbau des Natursteins auf einer Fläche von 300 000 Quadratmetern in den drei verschiedenen Steinbrüchen in der Region – die Produktion von Arbeitsplatten, Fassaden, Fensterbänken und Fliesen dagegen geht unaufhörlich weiter. Das bedeutet, dass ein entsprechend großer Vorrat angelegt werden muss, der weiterverarbeitet werden kann. Der neue Hyster Stapler H16.00XMS-12 ist daher im Dauereinsatz: Block für Block muss er abladen, wenn die fünf Lkw auf dem Gelände eintreffen und Nachschub an Juramarmor liefern.
Vor zwei Jahren sah es noch ganz anders aus: Der traditionsreiche Betrieb mit seiner über 80-jährigen Firmengeschichte musste 2009 aufgrund einer durch die Wirtschafts- und Finanzkrise bedingten Kreditklemme Insolvenz anmelden. Über 160 Arbeitsplätze standen auf dem Spiel. Durch den Einstieg der Franz-Schabmüller-Gruppe aus Ingolstadt konnte Juma gerettet und der Betrieb fortgeführt werden. Seitdem werden nach und nach Investitionen angestoßen, wie etwa in den neuen Gabelstapler. Vieles hat sich bis zur Insolvenz aufgestaut. Den Maschinenpark wieder auf den neusten Stand der Technik zu bringen, ist das eine. Das andere sind Investitionen in Produktionsanlagen. So wird derzeit auch eine neue Halle mit einer Fläche von tausend Quadratmetern gebaut, welche im Frühjahr 2012 fertiggestellt sein soll. „Mit Investitionen wie diesen oder Investitionen in den neuen Gabelstapler zeigen wir, dass es weitergeht und unsere Kunden sowie unsere Wettbewerber mit uns rechnen können“, erklärte Juma-Betriebsleiter Anton Schlamp.
Den Stapler vermittelte dem Betrieb Helmut Wenger, Hyster Verkäufer der Zeppelin Niederlassung München. Den Kontakt zu Juma stellte Stefan Brauner, Gebietsverkaufsleiter von der Zeppelin Niederlassung Erlangen her, der das Unternehmen hinsichtlich der eingesetzten Baumaschinen betreut. „Zeppelin war uns als langjähriger Lieferant unserer Baumaschinen bekannt, welche beim Abbau eingesetzt werden. Mit den Geräten von Cat hatten wir gute Erfahrungen gemacht. Mit dem Einsatz des Hyster Staplers betreten wir Neuland.
Der Stapler muss sich erst noch in der Praxis und im harten Alltag bewähren“, forderte der Juma-Betriebsleiter von seinem Stapler-Lieferanten Zeppelin ein. Immerhin: Bereits nach kurzer Einsatzdauer stufte er die Geräuschemissionen des Hyster Staplers als gering ein. „Es ist auffallend, wie leise das Gerät läuft“, meinte er. Von Vorteil sei auch, dass der Motor nach rund drei Minuten automatisch abschaltet, wenn der Fahrer seinen Sitz verlassen hat. Das spart Kraftstoff – ein Aspekt, der angesichts der gestiegenen Spritpreise für Unternehmen einen immer höheren Stellenwert hat.
Mit seinen Gabelzinken fährt der Stapler in die rund 16 Tonnen schweren Blöcke rein und hebt sie hoch. Hat er den Juramarmor aufgeladen, dann fährt er damit ins angrenzende überdachte Winterlager zum Abladen oder bringt den Block auf einen Sortierplatz. In einigen Fällen wird der Naturstein direkt der Weiterverarbeitung zugeführt. Muss ein Gabelstapler einen Einsatz wie diesen stemmen, dann muss er Belastungen verkraften können und dabei Standfestigkeit aufweisen. Daher ist bei Juma ein Gerät erforderlich, das stabil gebaut ist. Die Konstruktion des Hyster Staplers basiert auf einer robusten Bauweise, welche gewöhnlich für den Containerumschlag ausgelegt ist. Schwere Lasten zu bewegen, sind das tägliche Brot für Stapler wie den H16.00XMS-12 der Kategorie Big Truck.
Bild 1: Den neuen Stapler nahmen Zeppelin Hyster Verkäufer Helmut Wenger, Juma-Betriebsleiter Anton Schlamp, Staplerfahrer Anton Bemsel und Zeppelin Gebietsverkaufsleiter Stefan Brauner in Betrieb (von links).
Bild 2: Hebt locker 16 Tonnen schwere Steinblöcke: Hyster H16.00XMS-12.
Fotos: Zeppelin
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